Vorsorge

Gynäkologische Vorsorgeuntersuchung
Die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung hat sich weltweit bewährt und etabliert. Dank dieser Vorsorgeuntersuchung ist es möglich, bösartige Veränderungen des Gebärmutterhalses im Frühstadium zu erfassen und mit einfachen Methoden zu behandeln.
Die Untersuchung beim Frauenarzt/ der Frauenärztin [113 KB]

 

Der Vorsorgeabstrich entdeckt frühzeitig Zellveränderungen des Muttermundes:
Eine lokale Infektion mit Warzenviren (HPV-Viren) kann - wenn es dem Immmunsystem nicht gelingt, die Infektion zu überwinden - zu Zellveränderungen [140 KB] führen, welche bösartig werden können. Bestehen solche Zellveränderungen muss das Immunsystem gestärkt werden (Rauchen aufgeben, B-Vitamine [116 KB] und Selen [58 KB] einnehmen, Vitamin-D-Mangel [116 KB] ausgleichen). Nach überwundener Infektion ist eine HPV-Impfung eine Option für jede Frau, auch im Alter über 26 Jahre (bis dahin Kostenübernahme durch kantonale Programme). Kann das Immunsystem die Infektion nicht überwinden ist eine Operation notwendig, welche Konisation (Kegelschnitt) genannt wird.
Video Vorsorgeabstrich/Zellveränderungen [7.995 KB]
HPV-Impfung für Mädchen und Frauen [92 KB]
HPV-Selbsthilfe [88 KB]
Eigenbluttherapie [98 KB]
Misteltherapie [160 KB]

 

Früherkennung von Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom):
Eierstockkrebs betrifft in der Schweiz jährlich rund 600 Frauen, das sind rund 3% aller Krebserkrankungen bei Frauen. Anders als bei Brustkrebs oder Darmkrebs existieren für das Ovarialkarzinom keine speziellen Vorsorgeuntersuchungen. Bei der Jahreskontrolle wird eine Tastuntersuchung durchgeführt. Kann das Ovarialkarzinom ertastet werden befindet sich die Erkrankung aber zumeist nicht mehr in einem frühen Stadium. Ultraschalluntersuchungen allein führten zu keiner Verbesserung der Früherkennungsrate und zu keiner Verminderung der Sterblichkeit; es gibt aber Hinweise, dass in Kombination mit dem Tumormarker CA 125 und HE4 eine Früherkennung möglich sein könnte.
familiäres Risiko für Brust- und Eierstockkrebs?: BRCA Patientenbroschüre [329 KB]

 

Früherkennung von Brustkrebs:
Zur Früherkennung von Brustkrebs wird bei der Untersuchung die Brust abgetastet, wichtiger ist jedoch die monatliche Selbstuntersuchung - idealerweise im Zeitraum nach der Regelblutung. Der Kanton Zürich hat sich gegen eine Reihen-Röntgenuntersuchung (Screening) ausgesprochen. So wird individuell entschieden, ob weitere Verfahren wie Röntgen- (Mammographie), Ultraschalluntersuchung (Mammasonographie) oder Kernspintomographie (MRT) erforderlich sind.
familiäres Risiko für Brust- und Eierstockkrebs?: BRCA Patientenbroschüre [329 KB]

Zur echten Vorsorge leisten der Lebensstil und das Ernährungsverhalten entscheidende Beiträge: Während in Europa und USA jede 8. Frau Brustkrebs erleidet ist es in Japan/Asien nur jede 60. Frau. Das Ernährungsverhalten scheint Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit der Erkrankung zu haben. Wenig rotes Fleisch, eher Poulet und Fisch (Omega-3-Fettsäuren) und Soja (darin enthalten: Isoflavone - auch im heimischen Rotklee) als Eiweisslieferanten senken offensichtlich die Wahrscheinlichkeit. Ebenso wirken sich Bewegung, der Ausgleich eines Vitamin-D-Mangels [98 KB] und möglichst der Verzicht auf Alkohol günstig aus.
Brustkrebs - Vorbeugung ist möglich [37 KB]
Brustkrebs - Vorbeugung ist auch naturheilkundlich möglich [1.093 KB]
Sportliche Aktivität schützt vor Bustkrebs - Alkohol erhöht das Risiko [572 KB]
Brustkrebs - Vorbeugung ist durch die Ernährung möglich - Nahrungsergänzung - Checkliste [34 KB]
Brustkrebs - Vorbeugung Übersicht [34 KB]

 

sexuell übertragbare Infektionen:
Chlamydien – die häufigste sexuell übertragene Infektion [142 KB]
Chlamydien-Infektionen sind die am häufigsten diagnostizierten sexuell übertragbaren Infektionen bakterieller Herkunft. Sehr häufig kann die Infektion wieder aufflammen. Die Infektion verursacht jedoch kaum Symptome, kann aber Spätfolgen verursachen (häufige Blasenentzündungen, Verklebung der Eileiter mit Unfruchtbarkeit, Verwachsungen im Bauchraum, sogar Gallenblasenentzündungen sind möglich). Hatte man einmal eine Infektion sollte jede gynäkologische Untersuchung genutzt werden, ein Aufflammen rechtzeitig zu erkennen.

 

Blutverluste (durch Regelblutungen), vitaminarme Ernährung, Anti-Baby-Pillen und Nikotinkonsum - warum es oft Sinn macht, auch ohne Kinderwunsch B-Vitamine, Eisen, Vitamin-D und Kalzium, Jod und Selen einzunehmen:
Natürlich sind die mit der Nahrung aufgenommen frischen Vitamine aus Obst und Gemüse das Beste was ich Ihnen empfehlen möchte. Bedauerlicherweise versorgen wir uns leider nicht immer optimal mit frischem Obst und Gemüse (Fast-Food, Fertiggerichte, Kantinenkost, Anti-Baby-Pillen-Einnahme, Nikotinkonsum) und benötigen dann ggf. eine bilanzierte Diät [152 KB] . Auch für ungestörte Regelblutungen [53 KB] und gegen Stimmungsschwankungen [62 KB] , PMS(prämenstruelles Syndrom) und sogar Depressionen sind Vitamine und Spurenelemente wichtiger als allgemein angenommen.

Einen Mangel an B-Vitaminen sollte durch die Ernährung [65 KB] ausgeglichen werden; oft sind aber Nahrungsergänzungsmittel erforderlich.

B-Vitamine schützen Herz und Kreislauf [116 KB] , stärken das Immunsystem und senken das Homocystein [152 KB] , das ist der Stoff der Fehlbildungen (Lippenspalten, "offener Rücken", Herzfehler) beim Neugeborenen, aber auch Arterienverkalkung, Osteoporose (brüchige Knochen im Alter) und Demenz verursacht. Der Bedarf an B-Vitaminen wird durch Blutverluste (auch Regelblutungen), vitaminarme Ernährung, Anti-Baby-Pillen und Nikotin erhöht.

 

Bei vielen Frauen besteht durch Blutungen oder durch die Ernährung ein Eisenmangel [85 KB] , der in einer späteren Schwangerschaft sehr schwer auszugleichen ist, da der Bedarf in der Schwangerschaft [102 KB] besonders stark erhöht ist.

Eisenmangel - Müdigkeit, blasse Haut und Schleimhaut, Erschöpfung oder Abgeschlagenheit durch Blutarmut, aber auch Appetitlosigkeit, Herzrhythmusstörungen, Herzklopfen, Herzenge, Atemnot, Kopfschmerzen, Schwindel, Depressionen, Vergesslichkeit und Konzentrationsschwierigkeiten, Nervosität, innere Unruhe, nachlassende Leistungsfähigkeit, Kältegefühl, Infektanfälligkeit, ruhelose Beine, eingerissene Mundwinkel, Magen-Darm-Beschwerden, Sodbrennen, Schluckbeschwerden, Hauttrockenheit, Haarausfall und brüchige Nägel:
Eisenmangel ist sehr verbreitet. Eine Eisenkur oder eine Eiseninfusion hilft, einen entleerten Eisenspeicher aufzufüllen; die Ernährung bei Eisenmangel [244 KB] sorgt dafür, den Eisenspeicher gefüllt zu halten.
Essen Sie Eisen-reich! [518 KB]

Wichtige Spurenelemente wie zum Beispiel Selen sind – bedingt durch intensivierte Landwirtschaft und Lebensmittelkonservierung - in der Nahrung nicht mehr in ausreichendem Maße enthalten.
Selen spielt eine wichtige Rolle bei der Entgiftung des Körpers [58 KB]
Ernährung bei Selenmangel [76 KB]

 

sassi / pixelio.de

Familiäre Neigung, dunkle Haut, Arbeit in Räumen ohne Tageslicht, höheres Alter und Leben in nördlichen Gefilden: Vitamin-D-Mangel [116 KB] ist sehr verbreitet und belastet das Immunsystem.

 

Schilddrüse

Die Schildrüse hat eine zentrale Bedeutung in der Vorsorge:
Schilddrüse: ungestörte Regelblutungen, Fruchtbarkeit und Schutz vor Brustkrebs [189 KB]
Autoimmunerkrankung der Schilddrüse [153 KB]
Selen spielt eine wichtige Rolle bei der Entgiftung des Körpers [58 KB]
Ernährung bei Selenmangel [76 KB]