Früherkennung und echte Vorsorge

Was ist echte Vorsorge?
Die regelmässige Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen hat zum Ziel, Krankheiten und Krebsvorstufen rechtzeitig zu erkennen:
Dies nennt man Sekundärprävention (Früherkennung z.B. durch die:
gynäkologische Vorsorgeuntersuchung [503 KB]
mit Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs durch Zell-Abstriche [320 KB] ).

Tertiärprävention (Krankheitsbehandlung) betrifft Menschen, die bereits eine Erkrankung haben. Ziel ist, die Funktionsfähigkeit und Lebensqualität wiederherzustellen bzw. zu erhalten, etwa durch Stärkung des Immunsystems, Antibiotika, Heilgymnastik oder Rehabilitationskuren.

Gesunde Ernährung, regelmässige körperliche Bewegung, Impfungen und ausreichende Erholung haben einen positiven Einfluss auf die Gesundheit:
Dies nennt man Primärprävention (echte Vorsorge).

Sie haben in der Grundversorgung Anspruch auf Tertiärprävention, sowie auf bestimmte Impfungen und Früherkennungen.

Wir helfen Ihnen noch lieber bei echter Vorsorge: Primärprävention.

 

Impfungen

Bernd Kasper / pixelio.de

Impfungen & Prophylaxe (Bundesamt für Gesundheit BAG)

Wie wirken Impfungen?
Eine Impfung ist eine vorbeugende Massnahme. Sie ahmt die natürliche Infektion nach. Dadurch bereitet sich das körpereigene Abwehrsystem vor. Bei einer späteren Infektion kann es mit dem gleichen Erreger sofort wirksam reagieren: Er wird rasch unschädlich gemacht, und es entwickeln sich nur wenige oder keine Krankheitssymptome.

Sich selbst und andere schützen
Dank der hohen Durchimpfung in der Schweiz sind Krankheiten wie Diphtherie und Masern stark zurückgegangen oder sogar vollständig verschwunden (Pocken, Kinderlähmung). Denn je mehr Menschen geimpft sind, desto seltener treten solche Krankheiten auf. Wenn der Anteil der nicht geimpften Personen zunimmt, können sich ansteckende Krankheiten wie die Masern sehr schnell wieder ausbreiten.

Sich impfen zu lassen ist eine persönliche Entscheidung. Mit einer Impfung schützen Sie jedoch nicht nur sich selbst, sondern indirekt auch andere Menschen – besonders Neugeborene, Schwangere, alte oder chronisch kranke Menschen. Sind Sie gegen eine Krankheit geimpft, können Sie andere nicht anstecken, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Impf-Infoline: 0844 448 448
(Beratung gratis, Telefongebühren Fernbereich Schweiz)

Nebenwirkungen von Impfungen
Impfungen sind in der Regel gut verträglich. Wie bei Medikamenten können Nebenwirkungen auftreten. Häufig sind Schwellung, Rötung und Schmerzen an der Einstichstelle die Folge, gelegentlich Fieber. Diese Nebenwirkungen verschwinden innerhalb weniger Tage. Schwere Nebenwirkungen oder bleibende Schäden sind extrem selten.

Keine Impfung ist ganz ohne Risiko. Die Gefahren sind jedoch viel geringer als bei einer natürlichen Erkrankung. Treten schwere Nebenwirkungen auf, muss die Ärztin oder der Arzt diese von Gesetzes her den Behörden melden. Auch die betroffene Person selber kann schwere Nebenwirkungen melden.

 

Osteoporose

Ligamenta Wirbelsäulenzentrum_pixelio.de

Osteoporose ist eine Krankheit, die eindeutig auf falsche Ernärung und zwar oft seit frühester Kindheit und seit Jahrzehnten, und auf zu wenig Bewegung zurückzuführen. Lt.Klinischen Wörterbuch, Pschyrembel genannt, handelt es sich bei Osteoporose um eine Krankheit des Skeletts mit Verlust bzw. Verminderung von Knochensubstanz und -struktur mit erhöhter Frakturanfälligkeit.
Nur derjenige, der sich im Kindes- und Jugendalter sowie in frühen Erwachsenenjahren richtig ernährt hat und über einen starken und festen Knochenbau verfügt, leidet im Alter, wenn die Knochendichte aufgrund des Verlustes von Mineralstoffen abnimmt, kaum oder selten unter Osteoporose.

Beantworten Sie den Fragebogen Osteoporoserisiko [313 KB] und lassen Sie ab 45 Ihre Knochendichte [1513 KB] messen!

 

Bioimpedanzanalyse

Die Körperzusammensetzung nach wissenschaftlichen Methoden messen
Die BIA-Messung (Bio-Impedanz-Analyse [1592 KB] ) ist eine sehr genaue und zuverlässige Methode zur Ermittlung der individuellen Körper-zusammensetzung. Sie wird seit mehr als 20 Jahren in der Sport- und Ernährungsmedizin eingesetzt, um gezielt die Veränderungen von Körperfettanteil und Muskelmasse aufgrund von ernährungs- und trainingsbedingten Umstellungen beobachten zu können.

Während bei herkömmlichen Messmethoden nur der Fettanteil im Körper ausschlaggebend ist, bezieht die BIA-Messung auch die Bestimmung der Fettverteilung, der Körperzellmasse und des Körperwassers in den unterschiedlichen Bereichen (Segmenten) des Körpers mit ein. Damit wird eine exakte Beurteilung des Ernährungszustandes, des Ruheenergieverbrauchs (Grundumsatz) und des Wasserhaushaltes möglich.

Die Auswertung der BIA-Analyse als Beratungs- und Behandlungsgrundlage
Auf Basis der ermittelten Messdaten wird mittels eines speziellen Computerprogrammes die individuelle Körperzusammensetzung errechnet. Es liefert ein detailliertes Bild über die individuellen Anteile von Fett- und Muskelgewebe sowie die Verteilung des Körperwassers.

Sie haben den Wunsch nach einer nachhaltigen Gewichtsabnahme oder Verbesserung der Körperkomposition (Regelblutungsstörungen, unerfüllter Kinderwunsch, Neigung zu Eierstockzysten, Akne/zu hohe männliche Hormonwirkung, Veringerung des Brustkrebs-Wahrscheinlichkeit)? Dabei sind wir Ihnen in Zusammenarbeit mit Ihrer OVIVA-Ernährungsberaterin gerne behilflich!

Der erste Schritt in die richtige Richtung ist eine Bioimpedanzanalyse – diese Analyse können wir direkt in unserer Praxis durchführen. Nach der Bioimpedanzanalyse finden wir die zu Ihnen passende Strategie für einen nachhaltigen Erfolg.